My first travel U.S.A. U.S.A., Burlington, Vermont   19:27

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Tobias Friedli, 23 September 2009
U.S.A. U.S.A. , Burlington, Vermont


Sommer 09

Liebe Leute sorry für die Verspätung, es sind beinahe 3 Monate vergangen seit meinem letzten Eintrag. Also ist etwas Nachholarbeit gefragt, hoffe Ihr habt Zeit zum lesen, es ist viel passiert...

Habe in Denver CO, Jai aus Südkorea wiedergetroffen, gemeinsam haben wir unser Hitchhike Adventure in Angriff genommen. Über den ersten Autostopp Tag alleine könnte ich ein Buch schreiben, spare mir jedoch die Details hier für eine andermal. Es war anstrengend aus Denver rauszukommen und Jai etwas überfordert(hatte sie doch ein 24 Stunden Greyhound Fahrt von L.A. hintersich) und wurde prompt Krank. Sie erholte sich dann in einem kleinen Hotel in den Rockies für 2 Nächte, und war wieder Reisetauglich... In dem kleinen Dorf durften wir auch den amerikanischen Patriotismus mit grosser Parade am 4. Juli erleben.

Während der Parade lernten wir Shanessy kennen, die mit Freunden den Nationalfeiertag verbrachte. Sie luden uns ein, mit ihnen im Restaurant und anschliessend auf dem Campingplatz zu feiern, wo wir schlussendlich auch übernachteten. So lernten wir die freundlichen Amis aus Iowa etwas besser kennen und verbrachten 3 Tagen mit Ihnen. Shanessy auf dem Weg Richtung Norden, offeriert uns dann einen Ride durch Yellow Stone and Grand Teton Nationalpark, denn wir natürlich jubelnd annahmen. So hatten wir den Luxus mit Auto für 5 Tage durch die Rockies zu Reisen. Shanessy war eine gute Fahrerin, so gut, dass sie es schaffte während dem Fahren ununterbrochen SMS zu versenden und sich gleichzeitig mit uns zu Unterhalten(und dabei keinen Bison zu überfahrenWink... Da wir gerade zur Hochsaison kamen, wimmelte es nur so von Touristen und vorallem Autos und Campers.... Viel Verkehr und relativ wenig Natur, meistens bloss fuer ein paar Minuten Fotostopp, oder einen kurzen Blick auf einen flüchtenden Bär zu erlangenSad. Jai und ich unternahmen eine Tageswanderung, die gut tat, da praktisch keine Leute abseits der Strassen und mit tollem Panorama auf Grand Teton Berge belohnt wurde.

Nach der 5-taegigen Autofahrt setzte uns Shanessy in Livingston, Montana ab, wo ich spontan Kontakt mit Janette Barnes(Schwester von Joni, Freundin meiner Mutter) aufnahm. Glücklicherweise wahren sie zu Hause und empfingen uns sehr großzügig und unkompliziert. Wir genossen das selbstgebaute, luxuruioese Haus von Janette und Drew Barnes, speziell nach langem Campieren tat ein Bett gut... Wir unternahmen ein paar Ausflüge in die anliegenden Berge, assen von der Beute der Barnes(Deer and Elk, geschossen von Drew) und genossen Koreanische Küche(chez Jai) zu meinem Geburtstag.

Leider mussten wir uns nach 3 Tagen auf machen, da meine Aufenthaltsbewilligung fue die USA dem Ende zu ging. So trampten wir problemlos Rides durch Montana via Great Falls nach Havre. In Havre lernten wir Penny kennen, die uns einlud bei sich zu übernachten. So legten wir ein spontanes couchsurfing in Havre ein, wo wir die Guide Dienste von Penny und ihrem Mann genossen. Sie fuhren uns in der Gegend um her, zeigten uns ihre Cabin(einfaches Weekend Haus), Museum und nahmen uns zum Country Fair mit. Wo ich wohl zum erstenmal so richtig Cowboy besichtigen konnte, die bei Rodeo und Bier und eine menge Junk Food feierten...

Unser wohl einziger erfolgloser Hitchhike Tag schrieben wir in Havre zu Buche, wo eine kleine und wenig befahrene Strasse Richtung Kanada führte. Die Kanadier wollten wohl niemand über die Grenze nehmen, so warteten wir einen ganzen Tag am Strassenrand und lernten so die Gastfreundschaft der Lokalbevölkerung von Havre kennen: Wir wurden mehrmals gefragt ob wir was zu trinken wollen, es wurden uns Stühle offeriert, wurden zum Mittagessen eingeladen und von anderen Leuten wurde uns Abendessen serviert. Gegen Abend holte uns Penny wieder ab und wir verbrachten eine zusaetliche Nacht in Havre. Penny konnte schliesslich ihren Sohn überreden, uns über die Grenze zu fahren und so reisten wir am 19. Juli nach Medicine Hat in Alberta.

Von Alberta änderten wir unser Reiserichtung von Norden auf Osten entlang des Transkanadischen Highways 1...Wir campten in Swifft Current und Regina und fanden wieder ein spontanen couchsurf in Winnipeg bei Musiker. Die eine menge Instrumente im Keller hatten, und so kam Jai fuer ein paar Tage zu spielen ihres Instruments und die beiden Musiker genossen die Begleitung des Base und ich die Musik! Winnipeg gefiel uns beiden Recht gut, sicher keine Touristenstadt jedoch mit viel Charakter...
Unser nächster Stopp in Kanada war Thunder Bay in Ontario, wo Jai ein couchsurf organisierte; so wurden wir von unseren Gastgeber Vicki und Dean empfangen. Das Ehepaar lebte in einem gemuetlichen Haus in der Kleinstadt und offerierte uns ein eigenes Zimmer, dass wir fuer 3 Tage genossen. Waehrend dieser Zeit kletterten wir auf den Lokalberg und leisteten Vicky/Dean gesellschaft bei ihren Karaokeviedospiele und unternahmen einen kleinen Ausflug zum lokalen Wasserfall...

Weiter Richtung Osten, ging es mit unserem ersten Truck, der zu unserem längstem Ride wurde(ca. 1200km). Wir konnten im Truck auf dem Kajütenbett übernachten und leisteten so, dem etwas einsamen Trucker etwas Gesellschaft bei einer Movienight. Der Trucker war leider nicht sehr gesprächig, so spielte er seine 3 Lieblingssong von einer CD der aktuellen Radiohits. Die spielte er für 4 Stunden ununterbrochen und wir sehnten uns nach Ruhe. Die bekamen wir schlussendlich als er uns kurz vor Ottawa absetzte, wo wir schlussendlich die Nacht im Zelt verbrachten.
Die nächsten 3 Tagen besuchten wir Ottawa, eine freundliche Stadt mit tollem Markt und natürlich vielen Touristen die alle das Parlament sehen wollten. Wir fanden ein Koreanische Restaurant, da Jai auf Entzug von Reis und Kimichi war, so genossen wir ein leckeres Bibimbap.

Mit einem Ride eines Griechen fuhren wir von Ottawa nach Montreal, der uns seine ganze Imigrationsgeschichte erzählte während er die Filmmusik von Sorbas spielte... Montreal gefiel uns so gut, dass wir eine Woche da verweilten. Durch couchsurfing lernten wir die verschiedensten Menschen kennen, die uns zum einten in ihrer Wohnung übernachten liessen und zum anderen die Stadt zeigten. Ein Highlight war sicher das Tamtam Festival, die größte Jamsaisson die ich je gesehen habe. Jeden Sonntag im Park Mont-Royal treffen sich die verschiedensten Menschen mit den verschiedensten Insturmente und finden gemeinsam den Rhythmus, spielen, tanzen und lachen...
Die Bewohner Montreal sind sehr freundlich, sprechen alle Französisch/Englisch und sind sehr leicht zugänglich...ein wirklich tolle Stadt.

Unser zweiter Stopp in Quebec verbrachten wir in Quebec City bei Arthur. Arthur ist ein gemeinsamer Freund von Jai und Mir, denn wir im Hostel in Vancouver kennengelernt haben und der uns in seiner temporären Wohnung willkommen hiess. Mitten im Zentrum von Quebec in einer alten Dachwohnung, alles sehr gemütlich und alles wirkte sehr Europäisch. Die Tage in Quebec vergingen schnell, wir wurden unterhalten von Cirque du Soleil(GratisVorführung unter freiem Himmel), Groesste Open Air Kinoanimation der Welt über die Geschichte Quebec, schlenderten durch die hübsche Altstadt, Regierungsgebeude und gutem Essen( Brot von Arthurs Arbeitsplatz: boulangerie), Pizza, Sushi etc in der gut organisierten Küche von Arthurs Wohnung.

Unser Reise führte uns weiter Richtung Osten bis an die Ostkueste in New Brunswick, Von Dahlousie nach Moncton, wo wir auf Hurrican Bill trafen, der jedoch unser Zelt stehen lies. Schlussendlich endeten wir unsere Kanadatour in Saint John, wo wir bei Joanna und Cezar auf der couch surften(hm, besser gesagt deluxe Bett surfing - was eher an einem 5 Sterne Hotel glich). Die beiden empfingen uns sehr großzügig und wir verbrachten drei interessante Tage zusammen. Die zwei stammen aus Polen, leben seit 9 Jahren in Canada, bauten Ihre eigenes Haus...Sehr studierte Menschen, die eine Menge Bücher lassen und ihr Wissen mit uns teilten, und wir so viel lernen konnten...

Wir überquerten die Grenze zurück in die USA in St. Stephen/Croix, New Brunswick/Maine gut bewaffnet mit Papieren(Rückflugticket/Bankkontoauszug/US Adresse, inkl CH/Korea Pass)) und trotzdem wurden wir behandelt wie Kriminelle... Nicht wirklich tolle Momente, und es benötigt viel Ruhe freundlich zu bleiben... Anyway, wir waren sauber und nicht pleite also, durften wir rein,

USA begrüßte uns mit dem Multikulturellen American Musik Folksfestival in Bangor, dass wir für 3 Tagen genossen. Der zweite Tag wurde durch starken Regen und kalten Temperaturen zum Kaffee Tag und wir schrieben eine spontane couchsurf Anfrage and die Locals, auf der Suche nach einem trockenem Bett. 10 Minuten später offerierte uns eine Dame ein Platz, 20 Minuten später wurden wir abgeholt, 30 Minuten später checkten wir in ihrem Haus ein; so geht das...Wink
Die Dame hiess Assata war 54 Jahre alt, sah wie 38 Jahre aus und steckte voller Energie. Tanzte die meiste Zeit, sofern sie nicht gerade für uns kochte oder sich mit ihrem wichtigsten Partner(ihr Hund) beschäftigte. Assata unterhielt uns für 3 Tagen und brachte uns zu einem offiziellen Troop Greeting. Wo die Lokalbevölkerung(meistens alte Veteranen) die Troops aus dem Irak auf dem Weg in ihre Homebase am Flughafen zum Transfer begrüßt.

Die nächsten 5 Tage verbrachten wir in Bar Harbor, wo wir uns etwas auf Arbeitsuche befanden(jedoch durch Planänderung abgebrochen wurde) und den Arcadia National Park wandernd erkundeten. Die meisten Wanderwege sind mit Steinplatten ausgelegt und sind deshalb ziemlich eindrücklich und kaum bewandert. Ein tolles Naturerlebnis, dazu kam, dass wir in Bar Harbor aud eine Kajaktour eingeladen wurden, die Anfangs sehr easy war und auf dem Rückweg(Gegenwind) zur Herausforderung wurde.

Jai organisierte ein Wwoofing in der Nähe und so endeten wir auf der Northbranch Farm der Familie Yentes, wo wir eine tolle Woche verbrachten. Anfangs Woche waren wir nicht sehr beschäftigt und konnten so mit der Familie Segeln gehen und etwas die Umgebung mit dem Fahrrad erkunden. Gegen Ende der Woche war dann Bohnen, Zwiebeln und Sweet-Corn Ernte und Kimichi(Sauerkraut ähnlich) Produktion angesagt und wir wurden gebraucht...Die Familie beeindruckte uns sehr, waren doch sämtliche Kinder nicht zur Schule gegangen... Alle haben jedoch grosses Wissen, spielen ein Instrument mehr als bloss gut(verdienen sogar Geld damit) und die Familie wirkt sehr friedlich...Wir genossen unsern Lohn sehr(Cherry Tomaten, Sweet-Corn, Pesto, Sauerkraut, Eier, Huhn, Sauerkraut, Bohnen, etc etc alles Hausgemacht versteht sich), speziell nach viel viel bescheidenem Campingfood...

Die Familie setzte uns nach einer Woche 2 Stunden südlich ihrer Farm ab, in Portland wo wir unseren letzten gemeinsamen couchsurf bei der netten Colleen genossen, bevor sich Jai auf den Heimweg via New York machte...

Ich bin nun unterwegs durch New Hampshire und Vermont, wandernd und evtl wwoof-end, bevor ich mich Richtung New York City begebe....Hoffe Euch Allen geht es gut...bis dann und wann.... herbstliche Gruesse aus Burlington Vermont!!!
Tobias

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Marco

8 Oktober 2009

Hello Tobi

Schon in NYC ? Wirst du dort Äpfel pflücken? *g* Razz

Keep on travelling !

CU

Mimi

8 Dezember 2009

randomly found your page ;-p

also found out you are also a hitchhiker ..very impressive!

see you in Bern =)

che-i labial

25 Dezember 2009

hi BIG bro. can you still remember me?
i'm your friend in surigao city, philippines.
you are quite impressing bro!

Lisa

13 Juli 2010

Hey Tobi, alles alles Gute zum Geburtstag. Hoffe, das Leben ist gut. (am 24. Juli ist Party in Ichstedt!!)
Liebe Grüße
Lisa

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Aktueller Standort:
U.S.A. U.S.A., Burlington, Vermont

Heute:

9°/31°

Morgen:

14°/30°

Meine Reisestatus:
Ich breche in 0 Tagen auf
Meine heutige Reise:
My first travel
Meine besuchten Länder:
ArgentinaAustraliaBoliviaBrazilCambodiaCanadaChileChinaColombiaCosta RicaEcuadorEl SalvadorGuatemalaHondurasIndiaIndonesiaLaosMalaysiaMexicoNew ZealandNicaraguaPakistanPanamaParaguayPeruPhilippinesThailandUruguayU.S.A.Venezuela

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